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Häufige Fragen

1. Was bedeuten Branchentarifzuchläge?

  • Über die Branchenzuschlags-Tarifverträge tritt ein tarifliches Äquivalent für Equal Pay an die Stelle des gesetzlichen Equal Treatment; es verbleibt aber grundsätzlich bei der vollständigen „Aussperrung“ des Equal Treatment-Prinzips des AÜG.

2. Welche Zeitarbeitsunternehmen müssen die Branchenzuschlags-Tarifverträge über umsetzen?

  • Alle tarifgebundenen Mitgliedsunternehmen von iGZ und BAP, die die ausgehandelten Tarifverträge von BZA und der Einzelgewerkschaften des DBG anwenden, fallen unter den Geltungsbereich des Tarifvertrag-Branchenzuschläge.

3. Wie steht Olympia den Branchentarifzuschlägen gegenüber?

  • Die Ergebnisse bieten langfristige Planungssicherheit für Kunden und Zeitarbeitnehmer.
  • Branchentarifzuschläge sorgen dafür, dass Zeitarbeit an Attraktivität gewinnt.

4. Wie erfährt ein Zeitarbeitnehmer von den Branchentarifzuschlägen?

  • Der Zeitarbeitnehmer ist vom Zeitarbeitsunternehmen nach Kenntnis über die Vereinbarung in Bezug auf Branchentarifzuschläge zu informieren.

5. Ab welchem Zeitpunkt erhalten die Branchenzuschlags-Tarifverträge ihre Gültigkeit?

  • Ab dem 01.11.2012 treten die Tarifangleichungen für die Metall- und Elektroindustrie sowie die Chemische Industrie in Kraft. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (20.09.2012).
  • Ab dem 01.01.2013 treten die Tarifangleichungen für die Kautschukindustrie und für die Kunststoff verarbeitende Industrie in Kraft. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (20.11.2012).
  • Ab dem 01.04.2013 treten die Tarifangleichungen für die Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft, der Textil- und Bekleidungsindustrie und der Holz- und Kunststoff be- und verarbeitenden Industrie in Kraft. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (18.02.2013).
  • Ab dem 01.05.2013 treten die Tarifangleichungen für die Papier und Pappe  verarbeitenden Industriein kraft.
  • Ab dem 01.07.2013 treten die Tarifangleichungen für die gewerbliche Druckindustrie in Kraft.

6. Haben die neuen Branchentarifzuschläge in allen Bundesländern Geltung?

  • Ja.

7. Welche Kundenbetriebe sind von Branchentarifzuschlägen betroffen?

  • Branchentarifzuschläge gibt es derzeit für die Metall- und Elektroindustrie, die Chemischen Industrie sowie die Kautschukindustrie und die Kunststoff verarbeitende Industrie. Somit werden Tarifangleichungen in allen Kundenbetrieben (inkl. Hilfs- und Nebenbetriebe) dieser Branchen angewendet, die Zeitarbeitnehmer beschäftigen – exklusive Handwerksbetriebe.
  • Als Kundenbetrieb der Metall- und Elektroindustrie gelten die Betriebe folgender Wirtschaftszweige, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
    • NE-Metallgewinnung und -verarbeitung, Scheideanstalten
    • Gießereien
    • Ziehereien, Walzwerke und Stahlverformung
    • Schlossereien, Schweißereien, Schleifereien, Schmieden
    • Stahl-, Leichtmetallbau und Metallkonstruktionen
    • Maschinen-, Apparate- und Werkzeugbau
    • Automobilindustrie und Fahrzeugbau
    • Luft- und Raumfahrtindustrie
    • Schiffbau
    • Elektrotechnik, Elektro- und Elektrotechnikindustrie
    • Hardwareproduktion
    • Feinmechanik und Optik
    • Uhrenindustrie
    • Eisen-, Blech- und Metallwaren
    • Musikinstrumente
    • Spiel- und Sportgeräte
    • Schmuckwaren
    sowie die zu den erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montage-, Dienstleistungs- und sonstigen Hilfs- und Nebenbetrieben und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien.
  • Als Kundenbetrieb der Chemischen Industrie gelten die Fertigungsbetriebe folgender Wirtschaftszweige, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
    • Anorganische und organische Chemikalien und Grundstoffe
    • Kernchemie
    • Chemiefaser
    • Chemisch-technische Erzeugnisse
    • Pharmazeutische Erzeugnisse
    • Kosmetische Erzeugnisse
    • Biotechnologie
    • Nanotechnologie
    • Nachwachsende Rohstoffe
    • Brennstoffzellen und Wasserstofftechnik
    sowie die zu den erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montagebetriebe und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien und anderer Branchen, die den Chemietarifvertrag anwenden.

            Abweichende Vereinbarungen/ Sonderregelungen für folgende Unternehmen:

  • BASF SE, Carl-Brosch-Str. 38, 67056 Ludwighafen mit den Bereichen: Logistik Dienstleistungen, Werkschutz Dienstleistungen und Wirtschaftsbetriebe;
  • Proctor & Gamble  Manufacturing GmbH, Standort Crailsheim, Proctor & Gamble Str. 1, 74564 Crailsheim;
  • Proctor & Gamble  Service GmbH, Standort Crailsheim, Proctor & Gamble Str. 1, 74564 Crailsheim;
  • Proctor & Gamble  Manufacturing GmbH, Standort Euskirchen, Proctor & Gamble Str., 53881 Euskirchen; sowie
  • Xervon GmbH Region Süd, Wolfswinkel 1, 85126 Münchsmünster.
  • Als Kundenbetrieb der Kauschukindustrie gelten alle kautschukverarbeitenden Fertigungsbetriebe soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind. Dazu gehören auch deren selbstständige oder unselbstständige Betriebe oder unselbstständige Hilfsbetriebe, Forschungsstellen, Verwaltungsstellen, Auslieferungslager und Verlaufsstellen.
  • Als Kundenbetrieb der Kunststoff verarbeitenden Industrie gelten die Fertigungs-betriebe folgender Wirtschaftszweige, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:

Hinweis: Auflistung folgt nach Veröffentlichung 

  • Als Kundenbetrieb der Eisenbahnen des Schienenpersonen- oder Güterverkehrs, Eisenbahnunterhaltungsunternehmen, -dienstleistungen und –werke im Organisationsbereich EVG zuzuordnen sind.
  • Eisenbahnen umfasst Betriebe
    • a) der Eisenbahnverkehrsunternehmen
    • b) der Eisenbahninfrastukturunternehmen
    • c) von Unternehmen, die Unternehmen nach Buchst. A)  oder b) herrschen und deren einheitliche Leitung sicherstellen.            

Eisenbahnverkehrsunternehmen sind auf die Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen (Beförderung von Personen und Gütern auf einer Eisenbahninfrastruktur; d.h. einschließlich der Zugbeförderung) ausgerichtete Unternehmen, die diese Leistungen als Hauptzweck ihrer Geschäftstätigkeit ausüben und somit überwiegend und nicht nur bei Gelegenheit erbringen, sowie Unternehmen, die als Hauptzweck ihrer Geschäftstätigkeit für diese Eisenbahnverkehrsunternehmen Vertriebstätigkeiten ausüben ( Vertriebsunternehmen) Von Satz 1 erfasst sind auch Seil- und Bergbahnen.

 

Eisenbahninfrastruktur umfasst:

  • den Bau und die Unterhaltung von Schienenwegen und Bahnstromanlagen sowie sonstige Betriebsanlagen
  • die Personen-, Güter-und Rangierbahnhöfe einschließlich deren Gebäude und sonstige Einrichtungen, sowie Güterterminals
  • Einrichtungen für die Brennstoffaufnahme, Werkstätten der und für Eisenbahnverkehrsunternehmen
  • Als Kundenbetrieb der Textil- und Bekleidungsindustrie gelten  folgende Betriebe,  soweit sie nicht dem Textilreinigungsgewerbe oder dem Handwerk zuzuordnen sind:
  • Betriebe der Textil- und Bekleidungswirtschaft und angewandter Wirtschaftszweige sowie Betriebe, die mit der Herstellung und/oder Verarbeitung von Haaren, Fasern, Garnen, Stoffen oder der Herstellung und Bearbeitung von bekleidungswaren und ähnlichen Erzeugnissen aller Art befasst sind

sowie die zu den erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montage- Dienstleistungs- und sonstige Hilfs- und Nebenbetrieben und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien.

  • Als Kundenbetrieb der Holzverarbeitenden und Kunststoffverarbeitenden Industrie gelten die Fertigungsbetriebe folgender Wirtschaftszweige, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
    • Plattenherstellung
    • Möbel und Polstermöbelherstellung
    • Allgemeine Holzverarbeitung
    • Holzverwertungsbetriebe zur Gewinnung und Herstellung von Spezialprodukten
    • Kunststoffverarbeitung
    • Bautischlerei
    • Fertighausbau
    • Innenausbau
    • Musikinstrumente
    • Sportgeräte und Spielwaren
    • Korb-, Flecht- und Korkwaren
    • Haar-und Borstenverarbeitung
    • Karosserie- und Fahrzeugbau
    • Modellbau
    • Kulturwaren

Sowie  die zu erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montage-, Dienstleistungs- und sonstige Hilfs- und Nebenbetrieben und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien

  • Als Kundenbetrieb der Papier und Pappe  verarbeitenden Industrie gelten Betriebe der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie, auch soweit anstelle von oder in Verbindung mit Papier und Pappe andere Wer- oder Kunststoffe verwendet werden, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
    • Tapetenindustrie
    • Papierveredelung
    • Buntpapier- und Metallpapier-Fabrikation
    • Wachspapier-Industrie
    • Geschäftsbücher-, Systembuchungsmittel- und Lernmittel-Industrie
    • Buchbinderische Bürohilfsmittel-Industrie
    • Buchbinderische Kalender- und Werbeartikel-Fabrikation
    • Herstellung von Gesang- und Gebetbüchern, Alben und Mappen, Ordnern und Registraturmitteln
    • Industrielle Verlags- und Lohnbuchbinderein
    • Wellpappen-Industrie
    • Kartonagen-Industrie
    • Fabrikation von Hartpapierwaren und Rundgefäßen
    • Faltschachtel-Industrie
    • Papiersack-Industrie
    • Beutel-Industrie
    • Briefumschlag- und Papierausstattungs-Industrie
    • Fabrikation von Sondererzeugnissen der Papierverarbeitung

sowie die zu den erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montage-, Dienstleistungs- und sonstigen Hilfs- und Nebenbetrieben und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien.

  • Als Kundenbetrieb für die gewerbliche Druckindustrie gelten, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
Hinweis: Auflistung folgt nach Veröffentlichung

8. Können sich bereits vorhandene Vereinbarungen über den Einsatz im Kundenbetrieb verändern?

  • Betriebliche Regelungen und Haustarife gelten immer vor den Branchenzuschlags-Tarifverträgen. Somit sind abweichende Regelungen im Sinne des Zeitarbeitnehmers zulässig. Es gilt immer die Besserstellung für den Zeitarbeitnehmer.

9. Was bedeutet die Deckelung des Branchentarifzuschlags?

  • Greift für tarifgebundene und tarifungebundene Metall-, Elektro- und Chemische sowie Kautschuk- und Kunststoff (oder noch folgende) verarbeitende Kundenbetriebe.
  • Begrenzung auf das laufende regelmäßig gezahlte Stundenentgelt eines vergleichbaren Stammarbeitnehmers im Kundenbetrieb.
  • Äquivalent der durchschnittlichen Leistungszulage der Branche (= 10%) können unberücksichtigt bleiben
  • Wird sie geltend gemacht, dann trifft Kundenbetriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie der Chemischen Industrie und Kundenbetriebe der Kautschukindustrie und Kunststoff verarbeitenden Industrie der Nachweis des zutreffenden Vergleichsentgeltes.
  • Bedeutung: Insbesondere Kundenbetriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie der Chemischen Industrie mit niedrigeren Stundensätzen als nach den Flächentarifverträgen.
  • Eine Deckelung greift nicht, wenn es keine vergleichbaren Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb gibt.

10. Was ist, wenn kein vergleichbarer Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb beschäftigt ist?

  • Wenn kein vergleichbarer Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb beschäftigt ist, wird der Zeitarbeitnehmer nach Entgelttarifvertrag eingruppiert. Diese Gruppierung bildet die Basis für den Branchentarifzuschlag, wobei keine Deckelung (90 %) erfolgt und der Branchentarifzuschlag bei max. 50 % endet.

11. In welchen Arbeitsverhältnissen gelten die Branchentarifzuschläge?

  • Bei Einsätzen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung.

12. Haben die Branchentarifzuschläge nur für gewerbliche Zeitarbeitnehmer bzw. Facharbeiter Geltung?

  • Alle Zeitarbeitnehmer, die in Arbeitnehmerüberlassung in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie, Chemischen Industrie sowie der Kautschukindustrie, der Kunststoff verarbeitenden Industrie sowie der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft, der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie der Holz- und Kunststoff be- und verarbeitenden Industrie (abhängig nach Inkrafttreten des BZ TV) arbeiten, fallen unter den entsprechenden Branchenzuschlags-Tarifvertrag. Dazu gehören auch kaufmännische Zeitarbeitnehmer.

13. Auf welcher Basis werden die Branchentarifzuschläge berechnet?

  • Als Basis dienen die ab dem 01.11.2012 geltenden Entgelte des gültigen Entgelttarifvertrags für die Zeitarbeitsregelung zwischen BZA und DGB.

14. Wie hoch sind die Branchentarifzuschläge und wie können sie verrechnet werden?

  • Die Branchentarifzuschläge können von Stufe 1 (10 % - 15 %) bis zu Stufe 5 (35 % - 50 %) unter Zugrundelegung des ab dem 01.11.2012 geltenden Zeitarbeitstarifentgeltes steigen.

  • Die Branchentarifzuschläge können von Stufe 1 (3 % - 7 %) bis zu Stufe 5 (10 % - 25 %) unter Zugrundelegung des ab dem 01.11.2012 geltenden Zeitarbeitstarifentgeltes steigen.

  • Die Branchentarifzuschläge können von Stufe 1 (5 % - 7 %) bis zu Stufe 5 (25 % -31 %) unter Zugrundelegung des ab dem 01.11.2012 geltenden Zeitarbeitstarifentgeltes steigen.


  • Tarifentgelt und Branchentarifzuschlag können bis zu 100 % des Stundenentgeltes des vergleichbaren Stammarbeitnehmers betragen.
  • Übertarifliche Zulagen (Einsatzzulage und außertarifliche Zulagen) sind auf den Branchentarifzuschlag anrechenbar.
  • Der einsatzbezogene Zuschlag (Erfahrungszuschlag laut BZA/DGB-Tarif - ab 9 Monate bzw. 12 Monate) entfällt bei einem Branchentarifzuschlag. 

15. Ab wann hat ein Zeitarbeitnehmer Anrecht auf den entsprechenden Branchentarifzuschlag?

  • Ab dem 01.11.2012 erreicht ein Zeitarbeitnehmer die erste Zuschlagsstufe nach einer ununterbrochenen Einsatzzeit von vollendeten sechs Wochen im Kundenbetrieb der Metall- und Elektroindustrie. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (20.09.2012).
  • Ab dem 01.11.2012 erreicht ein Zeitarbeitnehmer die erste Zuschlagsstufe nach einer ununterbrochenen Einsatzzeit von vollendeten sechs Wochen im Kundenbetrieb Chemischen Industrie. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (20.09.2012).
  • Ab dem 01.01.2013 erreicht ein Zeitarbeitnehmer die erste Zuschlagsstufe nach einer ununterbrochenen Einsatzzeit von vollendeten sechs Wochen im Kundenbetrieb der Kautschukindustrie sowie der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (20.11.2012).
  • Ab dem 01.04.2013 erreicht ein Zeitarbeitnehmer die erste Zuschlagsstufe nach einer ununterbrochenen Einsatzzeit von vollendeten sechs Wochen im Kundenbetrieb der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft, der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie der Holz- und Kunststoff be- und verarbeitenden Industrie. Die Anrechnung erfolgt jedoch bereits 6 Wochen vor Inkrafttreten (18.02.2013).

16. Gibt es Unterbrechungszeiten?

  • Unterbrechungszeiten bis zu 3 Monaten bleiben bei der Bestimmung des Branchentarifzuschlags unberücksichtigt. Der Branchentarifzuschlag ist ein Einsatz-/Erfahrungszuschlag.
  • Unterbrechungszeiten länger als 3 Monate führen zu einem neuen Einsatz und stellen die Uhr auf null.
  • Branchentarifzuschläge sind fester Entgeltbestandteil.
  • Gerechnet wird in Wochen oder Monaten (Arbeitstage). Unterbrechungszeiten (Nichteinsatz) werden „hinten angehängt“.

17. Gelten die Branchentarifzuschläge nur für das Tarifentgelt laut Branchenzu- schlags-Tarifvertrag oder auch für nicht anrechenbare Zulagen?

  • Gemäß den Entgelttabellen des Entgelttarifvertrags-Zeitarbeit (ETV BZA/DGB) werden die Branchentarifzuschläge nur auf das Tarifentgelt gezahlt - mit Ausnahme einer außertariflichen Zulage.

18. Wie verhalten sich die Branchentarifzuschläge bei Krankheit, Urlaub oder Feiertagen?

  • Unterbrechungszeiten bis zu 3 Monaten bleiben bei der Bestimmung des Branchentarifzuschlags unberücksichtigt. Der Branchentarifzuschlag ist ein Einsatz-/ Erfahrungszuschlag.
  • Unterbrechungszeiten länger als 3 Monate führen zu einem neuen Einsatz und stellen die Uhr auf null.
  • Branchentarifzuschläge sind fester Entgeltbestandteil.
  • Gerechnet wird in Wochen oder Monaten (Arbeitstage). Unterbrechungszeiten (Nichteinsatz) werden „hinten angehängt“.

    Beispiel:

    Der Zeitarbeitnehmer arbeitet 5 Wochen ununterbrochen, ist dann 1 Woche im Nichteinsatz und kehrt anschließend in den Einsatz in die gleiche Kundenbetriebsstätte zurück. Die Berechnung des Branchentarifzuschlags erfolgt erst nach einer weiteren Woche (W) im ununterbrochenen Einsatz. (5 W Einsatz (+ 1 W Nichteinsatz keine Anrechnung) + 1 W = 6 W Einsatz und NICHT 7 W Einsatz )

19. Welche Pflichten ergeben sich aus den Branchentarifzuschlägen?

20. Wo muss der Einsatz erfolgen?

  • Der Einsatz muss in einem Branchenbetrieb erfolgen.

21. Ist eine 1:1-Auszahlung an den Zeitarbeitnehmer sichergestellt?

  • Bei Olympia Personaldienstleistungen kommen die Branchentarifzuschläge den Zeitarbeitnehmern im Kundeneinsatz zugute. Für uns ist eine stringente, administrative Umsetzung der neuen Beschlüsse selbstverständlich. Darauf können sich unsere Zeitarbeitnehmer gleichermaßen verlassen.
  • Da es sich um eine Regelung aus dem Tarifvertrag handelt, verpflichten wir uns als Mitglied des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) automatisch dazu, die Branchentarifzuschläge an die Zeitarbeitnehmer weiterzuleiten.

22. Was muss ein Zeitarbeitnehmer machen, wenn er bereits für ein anderes Zeitarbeitsunternehmen in einem Branchenbetrieb tätig war?

  • Der Zeitarbeitnehmer hat Olympia über frühere Einsätze zu informieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass er bei einem erneuten Einsatz in dem selben Kundenbetrieb seine Einsatzzeit angerechnet bekommt.

23. Wie werden die Einsätze eines Zeitarbeitsnehmers erfasst bzw. dokumentiert?

  • Der Zeitarbeitnehmer hat in seinem Lebenslauf die Einsatzzeiten und das Tätigkeitsprofil in einem Branchenbetrieb zu dokumentieren: wenn möglich, auch Entgeltgruppe der Tarifgemeinschaft.
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